Bert Ludwig

Ich hatte nie die Absicht gehabt, eine eigene Website zu haben. Bis heute ziehe ich ein gedrucktes Nachschlagewerk dem Internet vor, eine Landkarte google maps, und meine Einkäufe tätige ich bis auf wenige Ausnahmen nicht online, sondern in einem Geschäft. Ich gehöre so möglicherweise zu denjenigen Menschen meiner Generation, von denen man am wenigsten eine eigene Website erwarten könnte.

Der Grund, warum ich diese Form dennoch nutze: Ich war von 2004 bis 2011 Zielscheibe eines Menschen, der mich stalkte und dazu neben Presse und Rundmailaktionen auch intensiv das Internet nutzte.

Da viele Menschen dazu übergegangen sind, andere Menschen zu „googeln“, findet solches Tun einen ausreichend großen und von dem Betroffenen oft unbemerkten Nährboden.

Nachdem ich wiederholt von Menschen, die ich früher gut kannte oder mit denen ich gegenwärtig in losem Kontakt stehe, nach jeweils längerem herumdrucksenden Anlauf angesprochen wurde „Du, ich muss Dich mal was fragen. Ich hab da was im Internet gelesen…“ und mir zwangsläufig die Frage stellte, wie viele andere Menschen dasselbe gelesen haben und sich nicht trauen, nachzufragen, oder aber das Gelesene gleich glauben, habe ich mich, auch unterstützt durch fachkundige Beratung, entschlossen, diese Verleumdungen im Internet, also in dem Medium, in dem sie zumeist verbreitet werden, richtig zustellen, und habe deshalb diese Website eingerichtet.

Die Ursache der Verleumdungen liegt in einem ganz normalen Grundstücksgeschäft, das ich im Rahmen meiner damaligen Funktion als Vorsitzender des Vereins Offene Häuser e.V. im Jahre 2004 abgeschlossen hatte. In der Folge kam es durch den Vorsitzenden des verkaufenden Vereines Kunstaffäre Lügenmuseum e.V. zu einer Diffamierungskampagne, die bezüglich ihrer Intensität, ihrer Dauer und der breiten Palette der dafür benutzten Mittel den Erfahrungshorizont eines durchschnittlich lebenserfahrenen Menschen erheblich überschreiten dürfte.

Die Darstellung der Ereignisse wirkt wie das Drehbuch eines Films, bei dem es der Autor mit Effekten, Unvorhersehbarem und Grenzüberschreitendem etwas zu gut gemeint hat – sie beschreibt jedoch die bittere Wahrheit.

Offene Häuser e.V. hat sich deshalb entschlossen, auf seiner Website www.openhouses.de unter der Rubrik „Presse“ den Behauptungen eine ausschließlich auf Fakten basierende Darstellung entgegenzusetzen und diese – da die Sichtung und Aufarbeitung der Unterlagen sehr zeitaufwendig ist, erst in einem zweiten Schritt – durch Links zu den Schriftstücken zu den Sachverhalten, die in der Darstellung erwähnt werden, zu verifizieren, damit sich jeder ein eigenes Bild machen möge.

Ich habe diesen Text im folgenden für meine Website übernommen. Wer darüber hinausgehende Fragen hat, kann sich gern unter ludwigbert@web.de an mich wenden.

Wenn diese Darstellung der Ereignisse neben der Richtigstellung der Falschbehauptungen zudem zur Folge hätte, dass der eine oder andere künftig etwas innehält, ehe er indirekten Informationen glaubt, dass er andere anruft, wenn er etwas über sie erfahren möchte, statt sie zu googeln, dass er lieber einmal direkt nachfragt, als sich „seinen Teil zu denken“, würde ich mich freuen.

Zur Darstellung der Ereignisse